Die Haltung von Mastgeflügel in Österreich

Masthühner

In der EU wurden im Rahmen der Richtlinie 2007/43/EG vom 28 Juni 2007 Mindestvorschriften zum Schutz von Masthühnern festgelegt. Die Mitgliedstaaten wurden angehalten nationale Bestimmungen bis Mitte 2010 umzusetzen. Eine solche Umsetzung fand in Österreich nicht statt. Die für die Wirtschaftlichkeit vorrangig bedeutende „Besatzdichte“ (Tierzahlen bzw. Tiergewicht pro Flächeneinheit zu jedem Zeitpunkt der Mastdauer) wurde bei Masthühnern in der EU mit max. 42kg/m2 festgelegt. Die in Österreich bestehenden Bestimmungen sehen max. 30kg pro Quadratmeter vor. Das sind die niedrigsten Werte in der EU und damit für die Tiere die besten Haltungsbestimmungen.

Puten

In der EU wurden im Rahmen der Richtlinie 2007/43/EG vom 28 Juni 2007 Mindestvorschriften zum Schutz von Masthühnern festgelegt. Die Mitgliedstaaten wurden angehalten nationale Bestimmungen bis Mitte 2010 umzusetzen. Eine solche Umsetzung fand in Österreich nicht statt. Die für die Wirtschaftlichkeit vorrangig bedeutende „Besatzdichte“ (Tierzahlen bzw. Tiergewicht pro Flächeneinheit zu jedem Zeitpunkt der Mastdauer) wurde bei Masthühnern in der EU mit max. 42kg/m2 festgelegt. Die in Österreich bestehenden Bestimmungen sehen max. 30kg pro Quadratmeter vor. Das sind die niedrigsten Werte in der EU und damit für die Tiere die besten Haltungsbestimmungen.

Wir arbeiten an Lösungen

Täuschungsschutz im Lebensmittelhandel

Das Lebensmittel- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) sieht im §5 hierzu bereits eine Regelung vor. Wir brauchen gesetzliche verbindliche Maßnahmen, die eine irreführende Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln im Lebensmitteleinzelhandel ausschließen. Das Herkunftsland des primären Rohstoffes muss auf der Vorderseite der Verpackung immer eindeutig ersichtlich sein.

Gastronomie – Hotellerie – Gemeinschaftsverpflegung

Der österreichische Tourismus ist weltweit bekannt und geschätzt, ebenso wie die österreichische Gastlichkeit. Die Basis für jedes gute Gericht ist die gute Qualität der Ausgangsstoffe. Der österreichische Tourismus profitiert von einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Bewirtschaftung im ländlichen Raum.

Mindestbestimmungen für den Einkauf in öffentlichen Einrichtungen

Der österreichische Gesetzgeber hat auf Basis einer wissenschaftlichen Evaluierung Mindest-Bestimmungen erlassen, die definieren wie Geflügel in Österreich gehalten werden muß. Diese nationalen Mindest-Bestimmungen sollten auch von Einrichtungen im Einflussbereich des Bundes und der Länder (z.B. Kindergärten, Schulen, Alters und Pflegeheime, Krankenanstalten, Kantinen etc.) die verbindliche Grundlage für Einkaufsentscheidungen sein. Die öffentliche Hand sollte in dieser Hinsicht mit gutem Beispiel vorangehen und auch die Herkunft der tierischen Produkte proaktiv in ihren Einrichtungen ausloben und bekanntgeben. (LK Projekt „Gut zu wissen“)
Im österreichischen Bundestierschutzgesetz kommt der öffentlichen Hand eine besondere Verantwortung zu. Im §2 des BTSG anerkennt der Gesetzgeber seine Mitverantwortung bei der Umsetzung, die auch die Rahmenbedingungen miteinschließt.

Transparenz bei verarbeiteten Lebensmitteln

Verarbeitete Lebensmittel müssen hinsichtlich dem Herkunftsland des tierischen Produktes (wertbestimmender Anteil) klar und verpflichtend gekennzeichnet werden (Modell Frankreich).

Freihandelsabkommen (Bsp. Mercosur / Ukraine) prüfen und anpassen

Die österreichische Geflügelwirtschaft bekennt sich zur den Prinzipien der freien Marktwirtschaft, allerdings müssen für alle dieselben Regeln gelten. Bei Importen von tierischen Lebensmitteln müssen immer die EU Mindestbestimmungen für die Tierhaltung so wie relevante Umweltbestimmungen eingehalten werden. Sollte das nicht möglich sein, dann müssen Ausgleichsmaßnahmen die heimische Geflügelhaltung zur Existenzsicherung unterstützen.

Regional kaufen bedeutet auch Klimaschutz

Die intensive, öffentliche Diskussion zur Klimaerwärmung und den notwendigen Maßnahmen gegenzusteuern, erfordert in der Zukunft eine Vielzahl an Maßnahmen. Die österreichische Geflügelwirtschaft hat in diesem Bereich schon viel geleistet. In der Mastgeflügelhaltung stammt das Futter fast ausschließlich aus Europa und zu 100% aus gentechnikfreier Produktion. Regional kaufen bedeutet deshalb auch Klimaschutz.