Sie befinden sich hier: PRESSE / AKTUELLES

Aktuelles

Montag, 31. März 2014

Das nachhaltigere Frühstücksei aus Österreich

Österreichs Legehennen bekommen Donau Soja Futter - nicht nur zu Ostern!

Die Österreichische Geflügelwirtschaft hat in den letzten zehn Jahren enorm viel erreicht: im Sinn der Konsumenten aber auch im Sinn der Tiere. Der Ausstieg aus der Käfighaltung wurde erfolgreich gemeistert. Die Tierhalter halten heute in Österreich deutlich mehr Legehennen als vor zehn Jahren und sind vor drei Jahren auch komplett aus der Verfütterung von gentechnikverändertem Futter ausgestiegen. Vor wenigen Monaten erfolgte der nächste Schritt. Die heimischen Legehennen bekommen nun Donau Soja Futter. Heimische Frischeier festigen ihre Marktposition im Lebensmitteleinzelhandel.

Vorzeigerolle der heimischen Geflügelwirtschaft

ÖkR Franz Schrall, Obmann der ZAG Zentrale Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Geflügelwirtschaft und selbst Legehennenhalter erklärt: "Die heimische Geflügelwirtschaft hat als Pionier und unter nicht immer leichten Bedingungen die Umstellung auf europäisches Sojafutter als erste Branche in der heimischen Tierhaltung seit Ende 2013 umgesetzt. Die Umstellung auf europäisches Soja aus den Donau Soja Programm ist eine neue große Herausforderung, denn die Futtermischungen müssen so umgestellt werden, daß die Tiere weiterhin optimal ernährt werden können, da das in Europa erzeugte Soja zumeist einen niedrigeren Rohproteingehalt hat. Viel an Beratungsarbeit wurde bereits geleistet, vieles ist aber noch zu tun um die Tiere weiter ausgewogen zu ernähren".

Die heimische Geflügelwirtschaft leistet mit dem Projekt einen sehr wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz - schließlich werden nach vollständiger Umstellung auf europäisches Soja bei Legehennen rund 50.000 Tonnen Soja weniger über den Seeweg nach Europa transportiert. "Wir wünschen uns, daß diese Leistungen von den Konsumenten gesehen und auch honoriert werden. Wir möchten die Vorzüge von Eiern aus Österreich auch zukünftig noch besser erklären.  Wenn die Österreicherinnen und Österreicher weiter auf heimische Frischeier vertrauen, dann sind wir optimistisch, daß wir die richtigen Schritte gesetzt haben", so Schrall weiter.

Transparenz auch bei verarbeiteten Eiern

Die Österreichischen Eierproduzenten haben ein hervorragendes Niveau bei der Kennzeichnung von Frischeiern erreicht. Eier werden hierzulande direkt am Betrieb gekennzeichnet. Es wurde eine Eierdatenbank eingerichtet, die die Herkunft und die Rückverfolgbarkeit absichert. "Wir wünschen uns aber auch mehr Transparenz bei Lebensmitteln mit Eianteil und fordern eine verpflichtende Kennzeichnung, die klar zeigt wo die Eier herkommen und wie die Hühner gehalten wurden. Die Österreicherinnen und Österreicher wünschen sich deutlich mehr Sicherheit und Transparenz beim Einkauf ihrer Lebensmittel, das belegen viele Meinungsumfragen", erklärt der Obmann der ZAG.

Ostern 2014

Österreichische Ostereier werden nur mehr mit 100% lebensmittelechten, getesteten und nach strengen österreichischen Standards zugelassenen Farben gefärbt. Das gibt Sicherheit auch beim Kauf von Ostereiern. Immerhin werden jährlich in Österreich ca. 50 Mil. bunte Ostereier verkauft und  verschenkt. Der Verkauf von Ostereiern und Jauseneiern ist ein für die Geflügelwirtschaft sehr wichtiger und weiter wachsender Markt geworden.

Obmann Schrall abschließend: "Die heimische Geflügelwirtschaft freut sich über die Tatsache, daß Konsumenten, wenn Sie die Wahl haben, auf heimische Eier und Eiprodukte zugreifen. Das Vertrauen in die heimische Legehennenhaltung ist sehr groß, das macht uns mutig für die Zukunft und bestärkt uns, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen".