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Freitag, 14. April 2017

Burgenlands Eierproduzenten fordern klare Kennzeichnung

Hohe heimische Qualitätsstandards in den landesnahen Betriebskantinen

Gerade vor Ostern stellen sich viele Verbraucher die Frage, welche Lebensmittel sie für das hohe Kirchenfest kaufen sollen und von welchem Anbieter. "Generell sei eines festgestellt: Burgenländischen Ei- und Geflügelprodukten kann man in puncto Produktions- und Herkunftssicherheit in jedem Fall vertrauen", unterstreicht Johann Werkovits, Obmann der ARGE der Landwirtschaftlichen Geflügelwirtschaft des Bundeslandes. Eindeutiges Zeichen dafür ist das AMA-Gütesiegel, das eine streng kontrollierte Produktionskette mit hohen Qualitätsstandards von der Tierhaltung bis zur Verarbeitung sicherstellt.

Bestes Beispiel dafür ist das klassische Frischei, bei dem die Kennzeichnung in Österreich direkt am Erzeugerbetrieb erfolgt, womit seine Rückverfolgbarkeit von vornherein gegeben ist. Ob Bio- oder konventionelle Eier, 95% aller im Lebensmitteleinzelhandel verkauften Frischeier sind AMA-Gütesiegel-geprüft und in der sogenannten "Eierdatenbank" erfasst, wo sich die Konsumenten über den Legehennenbetrieb informieren können.

Klar erkennbare Kennzeichnung

"Mit der Auswahl unserer Lebensmittel nehmen wir Einfluss auf die Tierhaltungs-, Umwelt- und Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der in Österreich erzeugten Produkte", so Werkovits. Der Konsument habe das Recht, eindeutig über die Herkunft und somit über den Produktionskreislauf der Waren informiert zu werden. Das erfordere eine ebenso klare und für jedermann erkennbare Kennzeichnung.

Einheimische Produkte in landesnahen Unternehmen

Die burgenländischen Produkte sollen sich künftig auch verstärkt in den landesnahen Unternehmen wiederfinden, unterstreicht der Obmann ein Anliegen, das den heimischen Produzenten besonders am Herzen liegt. Die Agrarabteilung der Landesregierung, die Landwirtschafts- und die Wirtschaftskammer haben daher gemeinsam Maßnahmen gesetzt, um Angebot und Nachfrage besser zu koordinieren und Anbieter sowie Abnehmer intensiver zu vernetzen. Ziel ist es, das Angebot an heimischen Lebensmitteln und die Nachfrage von landesnahen Betrieben wie auch Großküchen zusammenzuführen sowie dadurch eine Steigerung des Absatzes, der Wertschöpfung und Wertschätzung regionaler Produkte zu erwirken.